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VHS Vorlesungszyklus: "Die Sprachenwelt Afrikas"

Franz Ahamer

Vorlesungen für SoSe 2017, 4 Abende à 1,5 Stunden.
7.3.2017, 4.4.2017, 2.5.2017 und 6.6.2017, jeweils Dienstag ab 18:00 Uhr
VHS Mariahilf, Damböckgasse 4, 1060 Wien

Inhalt: Die Sprachen Afrikas zeigen wir aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

-) Die sehr unterschiedlichen Sprachen Afrikas werden historisch-vergleichend in vier Großfamilien kategorisier,t wozu noch die Pidgin-Sprachen und das Madegassische kommen. Wie arbeitet die vergleichende Linguistik? Welche Sprachen gehören zu welcher Gruppe?

-) Wir alle kennen unterschiedliche Sprachregister. Wir sprechen auf dem Amt anders als in der Familie. Gibt es das in Afrika auch? Soziolinguistik ist das Fach, das sich damit beschäftigt und das wir an einem Abend kennen lernen werden.

-) Natürlich können wir in unserer Muttersprache lesen und schreiben! Doch können das auch die Menschen in Afrika? Wie steht es mit der Verschriftlichung in den Ländern Afrikas. Welche Sprache kann, soll, muss oder darf verschriftlicht werden? Dies wird unser Thema für einen Abend sein.

-) Wir sprechen Deutsch, mit manchen FreundInnen sprechen wir Englisch. Die internationale Sprache ist Englisch, damit wird der Handel sichergestellt. Gibt es auch andere Handelssprachen? Wie ist das in Afrika? In welcher Sprache werden Geschäfte getätigt, bekommen die Menschen ihre Arbeitsanweisungen? Was ist Pidgin? Kreol? Ausdrücke, die bei uns nicht so bekannt sind, die Sprachen bezeichnen, die vielen Menschen als Verständigungsmittel dienen. Wie ist das in Afrika? Und: Warum lassen immer mehr Menschen in Wien die Präposition weg: "Gemma Kino!"


Club Global in der Sargfabrik

Clubbing/DJ-line

Samstag, 6. Mai 2017, 20.00 Uhr

Mit Club-Ambiente und tollem Publikum! Rauchfrei.
DJane Larissa spielt Musikstile aus aller Welt, speziell Worldgroove und Globalbeats - von Afrofunk über Latin bis zu Bhangra, Musik vom Balkan und aus dem Orient, sie nimmt sich des Klezmer genauso an wie des Ethnojazz oder Reggae.

Info und Karten

Besuchen Sie unsere Homepage! Hier finden Sie einen Überblick über die kommenden Veranstaltungen: www.sargfabrik.at 

Karten sind erhältlich über unsere Homepage sowie in allen Wien Ticket und Ö-Ticket Vorverkaufsstellen. Ö1-CLUB und CLUB WIEN Mitglieder erhalten € 2 und STUDIERENDE unter 27 Jahre 40% Ermäßigung.

Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

© Sargfabrik 2015, Verein für Integrative Lebensgestaltung, 1140 Wien, Goldschlagstraße 169, TEL.: +43 1 98898111, FAX: +43 1 98898114, buero@sargfabrik.at


6. Ausgabe der Literaturwoche Äquatorialguinea in Wien

8.-11. Mai 2017

Wenige Monate nach dem Winter kommt der Frühling, und mit ihm, die Literaturwoche Äquatorialguinea, die jedes Jahr in Österreich stattfindet. Eine Veranstaltungswoche, die im letzten Jahr sein „Pentateuch“ feierte, d.h. das 5jährige Bestehen. Dieses Jubiläum wurde mit den Rufen und Mythen der Comedia del Arte von Recaredo Silebo BOTURU sowie mit den beeindruckenden Geschichten von Trifonia Melibea OBONO NTUTUMU gefeiert.

2017 kehrt die Veranstaltungswoche wieder, von 8.-11. Mai 2017, organisiert von Birdlike *Flexible Cultural Creations und der Plataforma Hispanoafricana in Kooperation mit der Universität Wien und dem Aktionsradius Wien. Im Aktionsradius am Gaußplatz wird am 9. Mai das Buch „Ein guter Fang. Die Geschichte des Padre Gabriel aus Niefang” von Joaquín Mbomío Bacheng vorgestellt. Dieses Buch ist die erste deutsche Übersetzung eines Romans aus Äquatorialguinea, das Original in spanischer Sprache erschien 1996.

Lesen Sie mehr über die Literaturwoche Äquatorialguinea, über u.a. Melibea Obono Ntutumu, Recaredso Silebo Boturu, Remei Sipi, Jones Ndjoli, Raquel Ada Sima, und über zahlreiche Aktivitäten und Konferenzen, die 2016 stattgefunden haben (in spanischer Sprache):

Se acerca la Semana de Literatura Guineoecuatoriana de 2017

Información sobre actividades y conferencias durante el año 2016

Lesen Sie auch eine Hommage an die Schriftstellerin María Nsué Angüe, Autorin des Kultbuches „Ekomo“. Sie ist am 18. Jänner 2017 in Malabo verstorben. Ein Nachruf auf die Autorin, verfasst von Joaquín Mbomío Bacheng:

Ekomo se fue, murió María Nsué Angüe, la hispanoguineana


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