Logo der Universität Wien

Theateraufführung: "Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner"

von Ingrid Lausund,
Eigenproduktion KosmosTheater

Premiere: Donnerstag, 11. Mai 2017, 20:30 Uhr
Termine:  bis Samstag,  27. Mai 2017 | Mi – Sa | 20:30 Uhr
KosmosTheater, Siebensterngasse 42, 1070 Wien

Wilde Entschlossenheit, eine Spendenbox und fünf SchauspielerInnen:
Sie proben eine Benefiz-Ver­anstaltung, die beim Publikum wahre Spendenlust wecken soll – zur Unterstützung eines Schulprojekts in Guinea-Bissau. Wie aber redet man unterhaltsam über Not und Elend in Afrika? Was können und dürfen europäische SchauspielerInnen über Afrika sagen/denken/fühlen? Political Correctness ist natürlich das oberste Gebot des Abends und doch tun sich im Gutmenschentum bald Abgründe auf: Wer sichert sich die stärksten Auftritte? Wer darf in den bewegendsten Szenen brillieren? Und wieviel ist ein Menschenleben wirklich wert?

Regie: Susanne Draxler | Ausstattung: Andrea Hölzl | Musik: Hermann DraxlerRegieassistenz: Stephanie Kohlross | Regiehospitanz: Valerie Oswald
Foto: Bettina Frenzel
Mit: Michaela Bilgeri, Peter Bocek, Nikolaus Firmkranz, Maria Fliri, Florentin Groll
Feat. Lord Tobi & The Phantoms: „Für die Kinder dieser Welt“

Preis: € 19,- | ermäßigt € 15,- / € 11,- | KosmosEuro 1,- | Sparpaket 84,-
Karten: 01 523 1226 | karten@kosmostheater.at | www.kosmostheater.at


Vortrag: "A life for freedom. The Mission to end racism in South Africa"

Montag, 22. Mai 2017, 19.00 Uhr
SADOCC-Bibliothek, Favoritenstr. 38/18/1, 1040 Wien

Denis Goldberg

On 22 May 2017 United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) and the Permanent Mission of South Africa will launch the Group of Friends of the Nelson Mandel Rules. In 2015 the United Nations General Assembly adopted the revised United Nations Standard Minimum Rules for the Treatment of Prisoners and renamed them the Nelson Mandela Rules (NMR), in recognition of former President Mandela's role in advancing the course of freedom, democracy and human rights in South Africa. As an ex-political prisoner, the United Nations believed that naming the rules after Mr Mandela would inspire many countries to work towards creating humane conditions in prisons as well as appreciate the work of prison staff in the area.

Professor Dr(hc) Denis Goldberg has been invited to participate as key note speaker at this event. In 1964 at the end of the famous Rivonia Trial he was sentenced to four terms of life imprisonment. In 1985 after 22 years in prison he was released. Goldberg return to South Africa in 2002 and was appointed Special Adviser to Ronnie Kasrils MP, Minister of Water Affairs and Forestry until 2004. In 2010 he published his autobiography "The Mission: A Life for Freedom in South Africa". He lives in Hout Bay, a suburb of Cape Town.

Registration necessary: office@sadocc.at


Diskussion: „Erfolge (er)finden? Innovationen in der Landwirtschaft des globalen Südens“

Montag, 22. Mai 2017, 19.00-20.30 Uhr
Universität Wien, Sky-Lounge, Dachgeschoß, Oskar-Morgenstern-Platz 1, 1090 Wien

Im September 2015 beschloss die Staatengemeinschaft einen Aktionsplan, um bis 2030 eine Transformation der Welt zum Besseren herbeizuführen. Dabei wurden 17 Nachhaltigkeitsziele definiert: von Armut und Hunger beenden über nachhaltiges Wirtschaftswachstum bis zur Unterstützung von Innovation und dem Schutz von Ökosystemen. Das 17. umfasst Partnerschaften zur Erreichung der Ziele. Wie aber können diese Partnerschaften konkret aussehen, welche Ansätze stehen dabei in Konkurrenz und wer profitiert von welchen Konzepten?

Anhand von Innovationen in der Landwirtschaft in Ländern des Südens wollen wir folgende Fragen diskutieren: Welche Ansätze der Entwicklungszusammenarbeit gibt es? Wer profitiert und welche Interessen werden gesichert? Welche Strategie sollen Österreich und Europa künftig verfolgen?

Diskussion mit:
Petra Dannecker, Institut für Internationale Entwicklung, Universität Wien
Rainer Haas, Institut für Marketing und Innovation, Universität für Bodenkultur Wien
Elisabeth Köstinger, Präsidentin des Ökosozialen Forum Europa, Abgeordnete zum Europäischen Parlament
Gunter Schall, Leiter Wirtschaft und Entwicklung in der Austrian Development Agency (ADA)

moderiert von Martin Kugler, Chefredakteur des Universum Magazins

Eintritt frei.
Anmeldung: anmeldung@oekosozial.at


SADOCC-Lesezirkel für afrikanische Literatur mit Lotte Rieder-Fraunlob

Dienstag, 23. Mai 2017, 18.30 Uhr
SADOCC-Bibliothek, Favoritenstr. 38/18/1, 1040 Wien

Die Lesezirkel-Runde trifft sich nach vorangegangener Lektüre zum Austausch von Lese-Beobachtungen, zur gemeinsamen Besprechung von Fragen sowie Hinweisen auf bemerkenswerte Aspekte und Passagen des Romans.

Diesmal: NoViolet Bulawayos Roman We Need New Names / Wir brauchen neue Namen (dt. 2016)

Neue Teilnehmende sind willkommen. Bitte um Anmeldung: lotte.rieder@sadocc.at


VHS Vorlesungszyklus: "Die Sprachenwelt Afrikas"

Franz Ahamer

Vorlesungen für SoSe 2017, 4 Abende à 1,5 Stunden.
7.3.2017, 4.4.2017, 2.5.2017 6.6.2017, jeweils Dienstag ab 18:00 Uhr
VHS Mariahilf, Damböckgasse 4, 1060 Wien

Inhalt: Die Sprachen Afrikas zeigen wir aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

-) Die sehr unterschiedlichen Sprachen Afrikas werden historisch-vergleichend in vier Großfamilien kategorisier,t wozu noch die Pidgin-Sprachen und das Madegassische kommen. Wie arbeitet die vergleichende Linguistik? Welche Sprachen gehören zu welcher Gruppe?

-) Wir alle kennen unterschiedliche Sprachregister. Wir sprechen auf dem Amt anders als in der Familie. Gibt es das in Afrika auch? Soziolinguistik ist das Fach, das sich damit beschäftigt und das wir an einem Abend kennen lernen werden.

-) Natürlich können wir in unserer Muttersprache lesen und schreiben! Doch können das auch die Menschen in Afrika? Wie steht es mit der Verschriftlichung in den Ländern Afrikas. Welche Sprache kann, soll, muss oder darf verschriftlicht werden? Dies wird unser Thema für einen Abend sein.

-) Wir sprechen Deutsch, mit manchen FreundInnen sprechen wir Englisch. Die internationale Sprache ist Englisch, damit wird der Handel sichergestellt. Gibt es auch andere Handelssprachen? Wie ist das in Afrika? In welcher Sprache werden Geschäfte getätigt, bekommen die Menschen ihre Arbeitsanweisungen? Was ist Pidgin? Kreol? Ausdrücke, die bei uns nicht so bekannt sind, die Sprachen bezeichnen, die vielen Menschen als Verständigungsmittel dienen. Wie ist das in Afrika? Und: Warum lassen immer mehr Menschen in Wien die Präposition weg: "Gemma Kino!"


Podiumsdiskussion: "Progressive Strategien für die Gestaltung der Globalisierung"

Dienstag, 06.06.2017, 18:30 - 20:30 Uhr 
C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien

mit:
Karin Fischer (JKU)
Werner Raza (ÖFSE)
Alexandra Strickner (ATTAC)
Dennis Tamesberger (AK OÖ)

Moderation: Oliver Prausmüller (BEIGEWUM)

Was sind progressive Strategien zur politökonomischen Gestaltung der Globalisierung vor dem Hintergrund wirkungsmächtiger neoliberaler bzw. rechtsnationalistischer Gegenprojekte?

In den letzten Dekaden wurde mit zunehmender Deutlichkeit offensichtlich, dass das Wohlstandsversprechen des neoliberal globalisierten Kapitalismus nicht eingehalten wird. Der Umbau des Sozialstaates zum Wettbewerbsstaat sowie die Deregulierung von Güter-, Finanz- und Dienstleistungsmärkten haben zu mehr Ungleichheit und Instabilität geführt. Während die Verteilung der Einkommen und Vermögen zunehmend auseinander klafft, häufen sich Krisenerscheinungen, deren Lasten auf die unteren Einkommensschichten abgewälzt werden. Doch davon konnten emanzipative Bewegungen, die sich von Anfang an kritisch gegenüber dem neoliberalen Projekt positionierten und versuchen, diesem mit progressiven Strategien zur politökonomischen Gestaltung der Globalisierung zu begegnen, kaum profitieren.

Während die politischen Eliten des Mainstreams zunehmend an Zustimmung verloren, erlebten vor allem rechtsnationalistische Kräfte mit dem Versprechen eines Bruches mit den politischen Elitensowie mit rechtsnationalistischen Antworten auf die Globalisierung einen Aufschwung. Dabei lässt sich in den Ländern in denen diese an die Macht gelangten bereits ein Abbau der Demokratie beobachten.

Anmeldung erbeten unter: i.pumpler@oefse.at

Eine Kooperationsveranstaltung von BEIGEWUM, ÖFSE, Mastervertretung VW.SozÖk.SEEP, VW-Z Zentrum für VW-Studierende


Institut für Afrikawissenschaften
Universität Wien
Spitalgasse 2, Hof 5
A-1090 Wien
Österreich
T: +43-1-4277-43201
F: +43-1-4277-9432
Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0