Forum Südliches Afrika: "Neue traditionelle Musik – ein Widerspruch?"

Ein musikethnologischer Streifzug durch Malawi und Moçambique
Vortrag von August Schmidhofer

Donnerstag, 25. April 2019, 19.00 Uhr
SADOCC-Bibliothek, Favoritenstraße 38/18/1, A-1040 Wien

Kulturelle Entwicklungen sind bekanntlich eng mit den sie umgebenden politischen und sozialen Verhältnissen verknüpft. Dies lässt sich gut anhand eines Vergleichs musikalischer Traditionen in Malawi und  Moçambique der 1960er Jahre und der Gegenwart zeigen. August Schmidhofers Bestandserhebung, z. T. den Spuren des Musikethnologen Gerhard Kubik, dessen Forschungen in dieser Region bis 1962 zurückreichen, folgend, ergeben sehr unterschiedliche Bilder für die beiden benachbarten Länder. Gemeinsam ist ihnen jedoch die kreative Auseinandersetzung mit traditionellen Musik- und Tanzformen. Welche Ergebnisse dies zeitigt, wird in dem Vortrag an Beispielen präsentiert.

Dr. August Schmidhofer ist Assistenzprofessor am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien.

Symposium "Nicht ungehört verhallen"

anlässlich des 120-jährigen Bestehens des Phonogrammarchivs der Österreichischen Akademie der Wissenschaften am 25. und 26. April 2019

ORT: Österreichische Akademie der Wissenschaften, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
VERANSTALTER: Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW)

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis 17.4.2019 unter pha@oeaw.ac.at oder 01 4277 29601.

PROGRAMM
DONNERSTAG, 25. APRIL 2019, FESTSAAL
FESTAKT

16.00–16.30 Eröffnung
Michael Alram | Vizepräsident der ÖAW
Kerstin Klenke | Leiterin des Phonogrammarchivs

Grußbotschaften
Gabriele Eschig | Generalsekretärin der Österreichischen UNESCO-Kommission
Tobey Seay | President of the International Association of Sound and Audiovisual Archives
Ursula Hemetek | Secretary General of the International Council for Traditional Music

16.30–16.45 Vom Rauschen der Archive
Hörstück von Katharina Tiwald, präsentiert als Sprechkonzert von Christian Reiner

16.45–17.30 Keynote
Sebastian Klotz | Humboldt-Universität zu Berlin
Klänge als Erkenntnisquelle: Phonogramm-Archive in der Wissensgesellschaft

17.30–19.00 Empfang (in der Aula der ÖAW)

 

FREITAG, 26. APRIL 2019, SITZUNGSSAAL
TAGUNG

09.00–10.30 Feldforschung – Herausforderungen und Perspektiven
Chair: Helmut Kowar

Manuel Widmer | Universität Zürich
Feldforschung im Himalaya – Herausforderungen und Chancen

Lorenz Nigst | Phonogrammarchiv / ÖAW
Mehrmals leben als Vorstellung und Wirklichkeit: Zur Seelenwanderung der Drusen

Barbara Alge | Universität Frankfurt/Main
Videodokumentation im Spannungsfeld zwischen Ethnographie und Forschungsdatenmanagement

10.30–11.00 KAFFEEPAUSE

11.00–12.30 Bewahrung – Restaurierung und Konservierung von Audio-/AV-Medien
Panel, Moderation: Nadja Wallaszkovits

Katrin Abromeit | Berlin
Die Restaurierung von spröden, mit Schimmelpilz kontaminierten Magnettonbändern des deutschen Reichsrundfunks

Oliver Danner | Berlin
Historische und moderne Methoden der Lichttonabtastung

Johannes Spitzbart | Phonogrammarchiv / ÖAW
Obsoleszenz in der Videotechnik: Fallbeispiele und Lösungsansätze

12.30–14.00 MITTAGSBUFFET

14.00–15.30 Reflexion – Sensible Inhalte und Kontexte
Chair: Gerda Lechleitner

Thomas Nussbaumer | Universität Innsbruck
Die Südtiroler Volksmusik-Tonaufnahmen von Alfred Quellmalz im Spannungsfeld von Ideologie, Wissenschaft und Volkskulturpflege

Bernd Brabec de Mori | Graz
Geheimwissen und schädliche Lieder: Zum Umgang mit aus indigener Perspektive prekären Daten

Gebhard Fartacek | Phonogrammarchiv / ÖAW
Syrische Flüchtlinge als partizipative Forschungspartner_innen: Methodologische Reflexionen zu einem sozialanthropologischen Interviewprojekt

15.30–16.00 KAFFEEPAUSE 

16.00–17.30 Nachhall – Verwertung, angewandte Forschung, Wissenstransfer
Panel, Moderation: Christiane Fennesz-Juhasz

Alexandra N. Lenz | Universität Wien, ÖAW
Das Korpus „Österreichische Dialektaufnahmen im 20. Jahrhundert“

Prinz Kum'a Ndumbe III | Fondation AfricAvenir International, Duala
Zur Selbstfindung durch „African Collective Memory“: Technik der Aufnahme, bedrohte Aufbewahrung, Sprachenvielfalt als Hindernis und verzögerter Durchgang zur internationalen Öffentlichkeit

August Schmidhofer | Universität Wien
Verbreitung, Verwertung, Transfer – Outreach-Strategien im postkolonialen Kontext

100 Tage Genozid Ruanda - Gegenwart der Vergangenheit

Sonntag, 28.04.2019, 12:00-15:00 Uhr

Stadtkino im Künstlerhaus, Akademiestr. 13, 1010 Wien

Gedenkveranstaltung zum Genozid an den Tutsi in Rwanda vor 25 Jahren

­Überlebende, Betroffene und Experten werden unter dem Titel „Gegenwart der Vergangenheit“ des Genozids gedenken und die Nachwirkungen des Massenmordens, wie etwa die Traumabewältigung und generationsübergreifende Auswirkungen, diskutieren. 

Denn auch ein Vierteljahrhundert danach ist der Genozid noch lange nicht aufgearbeitet. Zukünftige Generationen werden mit den Folgen der Vergangenheit leben müssen. Nicht allein der Vergangenheit, sondern vor allem der Gegenwart und Zukunft wegen ist es daher wichtig, nicht zu vergessen. 

Auch in Hinblick auf die Geschichte Österreichs muss auf die Ereignisse in Ruanda 1994 aufmerksam gemacht werden. Die Parallelen sind – bei allen Unterschieden – unübersehbar.

Podium:

Judence Kayitesi, Überlebende

Esther Mujawayo, Schriftstellerin und Überlebende

Doron Rabinovici, Schriftsteller und Historiker

Claudia Prutscher, Vizepräsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Wien

Peter Schwarz, Geschäftsführer des Psychosozialen Zentrum ESRA

H.E.Dr. François Xavier Ngarambe, Botschafter von Rwanda in der Schweiz und Österreich

Eintritt frei

Ciné-ONU Vienna: Screening of the movie "Under the Wire"

To mark World Press Freedom Day!
The United Nations Information Service (UNIS) Vienna in cooperation with the International Press Institute (IPI), this human world film festival and Topkino invites you to the

Ciné-ONU Vienna screening of the movie Under the Wire
by Chris Martin, 2018, 99 min

Monday, 29 April 2019| 6.30 p.m.
Topkino, Rahlgasse 1, 1060 Vienna

Panellists:

Barbara Trionfi - Executive Director, International Press Institute (IPI)
Mehdi Benchelah - Senior Project Officer, Division for Freedom of Expression and Media Development, United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) 
Deniz Yazici - Senior Adviser, Office of the Representative on Freedom of the Media, Organization for Security and Co-operation in Europe (OSCE)
Martin Nesirky - Director, United Nations Information Service (UNIS) Vienna, Moderator

On 13 February 2012 war correspondent Marie Colvin and photographer Paul Conroy entered war-ravaged Syria to cover the plight of civilians trapped in the besieged Homs, under attack by the Syrian army. Only one of them returned. Based on Conroy’s book Under the Wire, the film is a gripping account of the triumph of the human spirit in the face of overwhelming adversity. Watch the trailer: www.youtube.com/watch admission free | no bookings taken |admission is first come, first served “Ciné-ONU Vienna” is part of a Europe-wide initiative of regular film screenings of United Nations-related topics followed by podium discussions with invited guests who were part of the film-making process or who are experts in the topic covered by the film. UNIS Vienna is honoured to have “Ciné-ONU Vienna” partner with the This Human World film festival and Topkino for regular film screenings in Vienna. For more information: www.unis.unvienna.org/unis/events/cine-onu-vienna.html

Buchpräsentation: "Figurationen von Solidarität. Algerien, das Kino und die Rhythmen des anti-kolonialen Internationalismus"

Buchpräsentation in Form eines Filmprogramms

Mittwoch, 8. Mai 2019, 19.00 Uhr
mumok Kino (Museumsquartier), Museumsplatz 1, 1070 Wien

Bilder und Töne „haben angefangen unter den Mänteln auf den Märkten zu zirkulieren. Sie transportieren eine Botschaft im Namen der Nostalgiker“, heißt es im Remix der Schlacht um Algier aus dem Jahr 2016. Das Filmprogramm besucht die Stadt Algier als „Tochter all der rebellischen Silben“ (N. Tidafi), um jenseits von Nostalgie einige dieser Botschaften zu vernehmen. Künstlerische Zeugnisse des Internationalismus der algerischen Revolution treten auf. Ihre Weitergabe und ihre Fluchtlinien in Raum und Zeit – mal offiziell, manchmal berühmt, oft heimlich, unter Decknamen (und -mänteln) – kon/figurieren ein bis heute aktives Netzwerk. Im Kino, zwischen herausgelöstem Einzelbild und Zusammenschlüssen von Bewegtbildern mit Poesie, Malerei und Gesang, erwidern die Filme unterschiedlich und vielstimmig auf die zentrale Frage: „Was kann man der kolonialen Enteignung als Bild entgegensetzen?“ (H. Djahnine). In der Wahl der Haltung, die wir zur Materialität der Bilder und den rhythmischen Forderungen der Klänge einnehmen, müssen sich Kompliz_innenschaft und Bewegungen der Befreiung immer wieder neu denken lassen. „Übergebt uns eure Bomber, wir geben euch unseren flow und jene Worte, die die Stille in unseren Herzen erbeben lassen.“

Programm

Rabah Donquishoot ft. Diaz (MBS), La Bataille d’Alger – Version 2016, 2016, 6 min
Farid Dendeni [René Vautier], Le Glas [dt.: Die Totenglocken], 1964, 5 min
Assia Djebar, La Zerda et les Chants de l’Oubli [dt.: La Zerda und die Gesänge des Vergessens], 1982, 58 min
Haile Gerima, Child of Resistance, 1972, 30 min
Naeem Mohaiemen, Abu Ammar is Coming, 2016, 8 min
Algiers, Remains, 2015, 3 min

Vorgestellt von Viktoria Metschl. 

Buchpräsentation 
Elisabeth Büttner, Viktoria Metschl (Hg.), Figurationen von Solidarität. Algerien, das Kino und die Rhythmen des anti-kolonialen Internationalismus, Berlin: Vorwerk 8, 2019


Viktoria Metschl ist Filmwissenschaftlerin und Autorin. Sie lebt in Wien und Algiers.

Vienna Lecture: "The Rise of the Resilience Paradigm in Humanitarian Action"

Thursday, 9 May 2019, 3 - 5 pm
C3-Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien

Humanitarian aid has long been dominated by a classical, Dunantist paradigm that was based on the ethics of the humanitarian principles and centred on international humanitarian United Nations agencies and non-governmental organizations. While in previous decades alternative paradigms and humanitarianisms evolved, this classical paradigm remained the central narrative of humanitarianism. In recent years, however, this paradigm has been paralleled by a resilience paradigm that is focused on local people and institutions as the first responders to crises. Whereas classical humanitarianism is rooted in the notion of exceptionalism, resilience humanitarianism starts from the idea of crisis as the new normality. It also fits with the ambition of the humanitarian community to ‘localize’ aid. This lecture discusses the two paradigms and the incongruent images they evoke about crises, local institutions and the recipients of aid. It critically discusses the language of the new paradigm, evaluates the changes it brings and highlights some of the risk of the new set of practices that are emerging.

SPEAKERS 
Prof Dorothea Hilhorst, Professor of Humanitarian Aid and Reconstruction, Wageningen Univ President, International Humanitarian Studies Association (IHSA) 
Andreas Papp, Humanitarian Practitioner, AG Globale Verantwortung 
Elias Sagmeister, Ground Truth Solutions  
Jan Pospisil, ASPR Vienna

ORGANISATION:
Austrian Study Centre for Peace and Conflict Resolution (ASPR), Stadtschlaining. In Cooperation with Globale Verantwortung, Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe, and GROUND TRUTH SOLUTIONS

China in Afrika - Chance oder Bedrohung?

Donnerstag, 9. Mai 2019, 19:00 – 21:00 Uhr
Diplomatische Akademie, Festsaal, Favoritenstraße 15a, 1040 Wien

Mitwirkende
Anzetse Were, Entwicklungsökonomin und unabhängige Beraterin, Nairobi, Kenia
Jue Wang, Politische Ökonomin und Dozentin, Universität Leiden, NL

Moderation: Karin Fischer, Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik an den Österreichischen Universitäten/VIDC
Begrüßung: Martina Neuwirth, VIDC

Veranstaltungsprachen: Englisch und Deutsch mit Simultandolmetschung

Anmeldung: Mail an neuwirth@vidc.org

Bagamoyo ist ein kleiner Fischerhafen in Tansania. Mit Investitionen aus China soll er in den nächsten zehn Jahren Afrikas größter Containerhafen werden. Eine freie Produktionszone nach dem Modell Shenzhen soll Investitionen anziehen und eine „industrielle Revolution“ in dem agrarisch geprägten Land in Gang bringen. Auch andere Länder in Afrika freuen sich über Investitionen aus China und verbinden damit die Hoffnung auf Wirtschaftswachstum und Entwicklung. 143 Milliarden US-Dollar flossen zwischen 2000 und 2017 in Form von Krediten von China nach Afrika. Die Führung in Beijing hat im vergangenen Jahr weitere 60 Milliarden in Form von Zuschüssen, Krediten und Beiträgen zum China-Afrika-Entwicklungsfonds zugesagt. Die Meinungen zu Chinas Engagement in Afrika gehen allerdings weit auseinander. Für die einen ist China ein echter Partner für Entwicklung, der eine Süd-Süd-Kooperation ankurbeln will. Andere sehen in Beijing einen neoimperialistischen Kolonisator, der sich afrikanischer Ressourcen für die eigene Entwicklung bemächtigt.

Welche internen Dynamiken leiten Chinas Engagement in Afrika? Profitieren afrikanische Länder von den Infrastruktur-Investitionen und wenn ja, wie? Dienen die Geldflüsse in erster Linie dem chinesischen Megaprojekt „Neue Seidenstraße“ oder den Bedürfnissen vor Ort? Fördern diese Investitionen lokale Industrien und eine in sozialer und umweltpolitischer Hinsicht nachhaltige Entwicklung? Anzetse Were und Jue Wang unterziehen die Investitionen Chinas in Afrika einer kritischen Analyse und diskutieren ihre Folgen aus afrikanischer und chinesischer Sicht.

 

Anzetse Were ist eine Entwicklungsökonomin und unabhängige Beraterin in Nairobi. Sie arbeitet zu Entwicklungsfragen im Allgemeinen und industrieller Entwicklung im Besonderen. Zu ihren Schwerpunkten gehören regionale Integration, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen China und Afrika und die Auswirkungen von Investitionen. Sie hat an der Brown University (USA) und an der University of Sydney Wirtschaftswissenschaften studiert. Anzetse Were schreibt eine wöchentliche Kolumne für Business Daily Africa, ihre Beiträge erscheinen u.a. im Economist und werden von der BBC, dem China Global Television Network und vielen anderen TV- und Radiostationen am afrikanischen Kontinent verbreitet. Hier finden Sie ihre Artikel: https://anzetsewere.wordpress.com/.

Jue Wang arbeitet am Institute for Area Studies an der Universität Leiden. Sie forscht zu internationaler politischer Ökonomie mit dem Schwerpunkt China und zu seiner Rolle in regionalen und globalen Wirtschaftsbeziehungen. Außerdem arbeitet sie zu internationalen Finanzorganisationen sowie internationalen Kooperationen und beschäftigt sich mit der Entwicklung der Schwellenländer. Jue Wang ist auch Associate Fellow des Asia-Pacific Programmes am Chatham House, Royal Institute of International Affairs. Ihre Beiträge zu China und anderen internationalen Themen wurden unter anderem von BBC World News, BBC4 Radio, CGTN, der New York Times und der Times veröffentlicht.

Karin Fischer leitet die Abteilung Politik und Entwicklungsforschung am Institut für Soziologie der Johannes Kepler Universität Linz und ist Konsulentin des VIDC. Sie ist die Obfrau des Mattersburger Kreises für Entwicklungspolitik an den Österreichischen Universitäten und arbeitet zu Nord-Süd-Beziehungen.

Martina Neuwirth arbeitet im VIDC zu den Bereichen internationale Wirtschafts- und Finanzpolitik, mit dem Schwerpunkt der internationalen Steuerpolitik und ihrer Auswirkungen auf sog. Entwicklungsländer.

Workshop: „The role of China in Africa's industrialisation“

Friday, 10.05.2019, 10.00 – 12.30 Uhr
C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Alois Wagner Saal, Sensengasse 3, 1090 Wien

Speakers
Anzetse Were, Development economist and independent consultant, Nairobi, Kenya
Jue Wang, Political economist and lecturer, Leiden University, NL

Comment by Cornelia Staritz, Development economist at the Department of Development Studies, University of Vienna

Chair: Karin Fischer, Mattersburg Circle/VIDC
Welcome & introduction: Franz Schmidjell, VIDC

Most African countries are highly reliant on primary commodity exports. China has made commitments to enhance Africa's industrialisation and economic diversification, e.g. through the China-Africa Industrial Capacity Cooperation Fund. Industrialisation holds promise for a more inclusive and sustained pattern of development. At the same time, African countries have become the center of Chinese overseas investments in order to fuel its own economic strategies. In other words: China’s economic engagement on the continent is also driven by the appetite for Africa’s large reservoir of natural resources.

We will explore the following questions:
- Are there mutual benefits between Africa and China in carrying out industrial capacity cooperation? How can African countries make the best use of the relationship to China?
- Is the integration into global value chains the key to sustainable industrialisation and job creation? And if so, can China, based on its own experience, contribute to assisting African countries to move up value chains, in technological and social terms?
- Or wouldn`t it be better to promote the regional before the global, i.e. a political and economic regional integration?

Officials, scholars, students and members of NGOs interested in global political economy and development are cordially invited to attend.
The workshop will be held in English.
For organizational reasons please register: Mr. Franz Schmidjell, schmidjell@vidc.org

The workshop is organized by VIDC and Mattersburg Circle
http://www.vidc.org/
http://www.mattersburgerkreis.at/

Anzetse Were is a Nairobi-based development economist and independent consultant. She works on development, manufacturing and industrialisation, regional integration and investment impacts with a special focus on Sino-African Relations. She is a weekly columnist for Business Daily Africa; her work is disseminated by many media houses and television networks in Africa and beyond. Her articles can be accessed from her blog anzetsewere.wordpress.com

Jue Wang is a political economist at the Institute for Area Studies at Leiden University Institute for Area Studies. Her research focuses on China’s political economy, its external economic relationships and ist role in regional and global economic governance. She also has a wide range of research interests in international economic organizations, international cooperation, and the development of emerging economies. She is an associate fellow for the Asia-Pacific Programme at Chatham House, the Royal Institute of International Affairs.

Cornelia Staritz is an economist with a research focus on development economics and policy, international trade, global production networks, and commodity-based development. She is Tenure Track Professor in Development Economics at the Department of Development Studies at the University of Vienna. Further, she is research associate at the Austrian Foundation for Development Research (ÖFSE) and at Policy Research on International Services and Manufacturing (PRISM) at the University of Cape Town.