Am Freitag findet der erste von insgesamt 17 Abenden Film und Freiluft am Karlsplatz statt. 
Mit 17 verschiedenen Filmen entsteht auf der Leinwand ein Kaleidoskop aus filmischen Formen, urbanen Räumen, Lebensrealitäten und Erzählungen aus 17 Städten, zwischen Metropolis und Peripherie. 

An jedem Abend gibt es vor dem Film eine Einführung, die von Filmschaffenden, Künstler_innen und Aktivist_innen gestaltet wird. 
Die Intro-Veranstaltungen finden als Hinführung zu den Filmen jeweils am Veranstaltungsbeginn in Form von künstlerischen und partizipativen Beiträgen statt. Das breite Spektrum der Performances reicht von einer interaktiven Karaoke-Session, Tanzperformances und elektroakustischen Sound Pieces über Lecture Performances, Dance Battles und Vinyl-Sessions bis hin zu futuristischen Formaten mit Kunstkollektiven.

Der Eröffnungsfilm LINGUI wird von der Performance „UN VIOLADOR EN TU CAMINO (LAS TESIS)“ mit dem Kollektiv Feministisches* Bloco Descolonial und Chile Despertó Viena (u.a.) sowie einer Performance von Enesi M. gerahmt, die sich gegen sexualisierte Gewalt und strukturelle Ungerechtigkeiten auf globaler Ebene aussprechen.

Am Samstag, 3. Juli stimmt Adia Trischler mit dem partizipativen Intro „MMMHMMMMMMMMM (A Brief Explanation of Time by an African American Woman Who is Exhausted by White People Not Using Google So I Thought I'd Help Everyone Out)“ aus der Serie „Black Google“ auf RESIDUE ein.

Cléo Cohen, Regisseurin des Dokumentarfilms QUE DIEU TE PROTÈGE (MAY GOD BE WITH YOU) ist bei Kaleidoskop am Sonntag, 4. Juli zu Gast. In der nach ihrer Großmutter benannten Intro-Performance „NEJMA — PERFORMATIVE RECORDED MONOLOGUE FROM AN ARAB-JEW IN FRANCE“ gibt Cléo Cohen Einblick in den persönlichen Umgang mit jüdisch-arabischem kulturellen Erbe.

Kaleidoskop
Film und Freiluft am Karlsplatz, 1040 Wien
1.–17. Juli 2022, täglich um 21:00 Uhr
Eintritt frei

Programm & Infos: www.kaleidoskop.film

Süd-Süd-Projekt: Eine interdisziplinäre Performance zwischen Spoken Poetry, Musik und Visuals

© Süd-Süd-Projekt

Samstag, 9. Juli 2022, 20:00 Uhr
Volkskundemuseum, Paulustorgasse 11-13a, 8010 Graz

Süd-Süd Projekt ist ein kollektiver und ideologiefreier Austausch, ein neutraler und gerechter Dialog zwischen Künstlerinnen und Künstlern aus Kinshasa und Graz. Begonnen hat das Projekt März 2021 in der Demokratischen Republik Kongo und wird nun im Juli 2022 in Österreich gemeinsam mit der Steirischen Gesellschaft für Kulturpolitik weiterentwickelt.

mit
Patrick Dunst
Irène Furaha Ngoya
Kojack Kossakamvwe
Nelson Makengo
Fiston Mwanza Mujila
Do Nsoseme Dora
Grilli Pollheimer

Eintritt: Pay as you wish

Einladung zum Nelson Mandela Tag

Montag, 18. Juli 2022

Der jährliche Gedenktag, initiiert von den Vereinten Nationen, ruft am Geburtstag des 2013 verstorbenen Freiheitskämpfers, Politikers und Friedensnobelpreisträgers dazu auf, Verantwortung für Mitmenschen und Gesellschaft zu übernehmen. 

Nach langjährigen Forderungen und Aktivismus, erreichte SADOCC 2016, dass die Stadt Wien eine Verkehrsfläche in der Seestadt nach dem Freiheitskämpfer benannte. Im Rahmen des internationalen Nelson-Mandela-Tages lädt SADOCC jährlich zu einer Kulturwanderung ein, um an Mandelas Leben und Schaffen zu erinnern.


PROGRAMM

16:45 - TREFFPUNKT Nelson-Mandela-Platz

17:00 - Kundgebung, Feierliche Eröffnung & Reden:
Botschafter Rapulane Sydney Molekane
Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy
Dr. Gerhard Schuster (wien3420)

17:30 - Urbanes Feld
Emmeraude Banda – Volksbegehren Black Voices

18:00 - Lesung im Elinor Ostrom Park
Mazisi Kunene’s isiZulu-Poesie, präsentiert von
Nkosinathi Dlamini & Karl-Heinz Mörth (Universität Wien)

18:30 Exposition in der Kulturgarage
Nelson Mandela-Denkmal und unsere Menschenrechte
mit Marcus Neustetter (The Trinity Session, Südafrika)

19:00 Ausklang in der Kulturgarage
mit Speisen und Getränken sowie Musik von
Thulufisa und MaMoZi

Veranstalter: SADOCC
mehr Informationen: https://www.sadocc.at/einladung-nelson-mandela-tag-2022/

Tagung: Geisteswissenschaften – Eurozentrismus – Kritik (Juli 2022, Berlin)

Unter dem Titel "Geisteswissenschaften – Eurozentrismus – Kritik" findet vom 19. bis 23. Juli 2022 an der Akademie der Wissenschaften Berlin (Leibniz-Saal, Markgrafenstr. 38), eine vom Reinhart-Koselleck-Projekt „Geschichten der Philosophie in globaler Perspektive“ und dem „Herder-Kolleg - Zentrum für transdisziplinäre Kulturforschung“ der Universität Hildesheim organisierte Tagung statt.

Zentrale Themen der Tagung sind Prozesse, Herausforderungen und Schwierigkeiten der Dekolonisierung der Geisteswissenschaften (wie der Philosophie, der Pädagogik, der Kulturpolitik, der Ästhetik oder auch der feministischen Theorie). Fragen des Umgangs mit den Auswirkungen von Rassismus und Kolonialismus auf die Geisteswissenschaften und Künste werden kritisch reflektiert, um ein Bewusstsein für akademische Marginalisierungspraktiken zu schaffen.

Zu den internationalen Gästen unserer Tagung gehören u.a. Robert Bernasconi, Bret Davis, Edwin Etieyibo, Rozena Maart und Eduardo Mendieta. Aus dem deutschsprachigen Raum werden einschlägige Forscherinnen wie Mojisola Adebayo, María do Mar Castro Varela, Andrea Esser, Shanti Suki Osman oder Denise Bergold-Caldwell vortragen.

Konferenzsprachen: Deutsch und Englisch

Das Programm befindet sich hier:
https://www.uni-hildesheim.de/histories-of-philosophy/berlin-2022-humanities-eurocentrism-critique/

Um Anmeldung für die Veranstaltung wird gebeten: koselleck@uni-hildesheim.de
Konferenzgebühren fallen nicht an, der Besuch der Konferenz ist kostenfrei.

Sommerakademie 2022: Rassismuskritische Schule

29. und 30. August 2022
29. August 2022: 10.00-18.00
30. August 2022: 09.00-16.30
Kardinal König Haus, Wien

Veranstalter: asylkoordination österreich und PROSA-Projekt Schule für Alle.

Programm und Anmeldung auf der Homepage:
asyl.at/adincludes/schule/sommerakademie2022-rassimuskritischeschule/

Hinweis: Workshop 2 am Dienstag, 30.08.2022 mit Lisa Tackie
Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Rassismus in der Schule