As always, you can join via zoom by using the guest link that will be published on our website right before the event. But as we are finally able to present and discuss in person, you are also more than welcome to join at the Department of African Studies (seminar room 1) under 2,5G conditions. Please register by sending a mail to me (jana.donat@univie.ac.at) in case you want to attend in person. You find all information on our event websiteFacebookTwitter.

Caleb Azumah Nelson liest aus "Freischwimmen"

Freitag, 29.10.2021 um 19:00
Städtische Bücherei, Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien

Deutsche Lesung: Robert Reinagl (Burgtheater)
Dolmetschung und Moderation: Magdalena Inou (Redakteurin, Journalistin)

Beide sind Schwarz, beide haben eine Liebe zu Schwarzer Literatur, zum Hip-Hop, und er weiß schon bei der ersten Begegnung, dass sie füreinander bestimmt sind. Aber sie bewegen sich nicht im luftleeren Raum. Caleb Azumah Nelson erzählt die Liebesgeschichte zweier junger Menschen und erkundet zugleich Fragen von Identität, Diskriminierung und Unterdrückung. Wie (über)lebt man in einer Welt, in der man nicht gesehen wird, in einer Gesellschaft, die einem ein Label aufdrückt? Und wie fühlt es sich an, in der Liebe Geborgenheit zu finden – und wieder zu verlieren?

Caleb Azumah Nelson ist Schriftsteller und Fotograf. Seine Erzählungen erschienen in Literaturzeitschriften wie Granta und Litro. 2020 war er für den BBC National Short Story Prize nominiert. »Freischwimmen« wurde von der englischen Presse hymnisch gefeiert.
In Kooperation mit fresh, Black Austrian Lifestyle Magazine und freshVibes, Live Radio Show of the Young Black Diaspora in Austria auf Radio ORANGE 94.0.

Anmeldung: https://ticket.wien.gv.at/M13STB/nelson/

Diskussion zur Globalgeschichte der Entwicklungspolitik und Buchpräsentation

„In Diensten des afrikanischen Sozialismus. Tansania und die globale Entwicklungsarbeit der beiden deutschen Staaten“

Zeit: Dienstag, 23.11.2021, 18h
Ort: Elise Richter-Saal, Universität Wien Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege1

In den 1960er Jahren wurde „Entwicklung“ zu einem universalen Ziel und umkämpften Politikfeld im globalen Spannungsverhältnis von Kaltem Krieg, Dekolonisierung und konkurrierenden Sozialismen. So auch in Tansania, wo die Regierung Tansanias beim Aufbau eines eigenständigen “Afrikanischen Sozialismus“ auf Expertise, Kredite und Stipendien aus Ost wie West setzte. Wie übersetzten sich die Rivalitäten und konkurrierenden Ideen in die Praxis? Auf der Grundlage neu erschlossener Aktenbestände sowie zahlreicher Interviews zeichnet das Buch die Handlungsspielräume in der globalen Entwicklungsarbeit aus den Blickwinkeln der verschiedenen Akteure nach. Es zeigt auf, wie visionäre Zukunftsentwürfe in Politik und Alltag dem Primat ökonomischer Krisenbewältigung wichen und ein Entwicklungsgeschäft mündeten.
Wie lässt sich das Buch in den Stand der globalgeschichtlichen Forschung einordnen? Was sind Ergebnisse und Impulse für neue Perspektiven der Entwicklungsforschung? Wie bringen wir die Kommunikation zwischen diesen beiden Feldern der Forschung voran?

Mit dem Autor Dr. Eric Burton (Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck) diskutieren Dr. Lucile Dreidemy (Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien) und Dr. Eva-Maria Muschik (Institut für Internationale Entwicklung, Universität Wien).

Moderation und Organisation: Univ. Doz. Dr. Berthold Unfried (Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien)

Im Anschluss freuen wir uns auf die informelle Weiterdiskussion mit Getränken.

Das Buch ist online und Open Access abrufbar: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110705621/html