Konzert: Boubacar Traoré (ML/F)

© Porgy & Bess

Dienstag, 06.10.2022, 20.30 Uhr
Porgy & Bess, Riemergasse 11, 1010 Wien

Zur Musik von Boubacar «Kar Kar» Traoré tanzte ganz Mali, als in London die Rolling Stones noch als Coverband auftraten. Kar Kar hatte mit «Mali Twist» und «Kar Kar Madison» landesweite Hits, als Keith Richards das Riff zu «Satisfaction» noch gar nicht geträumt hatte. Doch es gibt eine Gemeinsamkeit: Auch Boubacar «Kar Kar» ist nach wie vor auf Tour. Er kommt im Oktober 2022 hierzulande auf Tournee.

Boubacar Traoré führt ein Musikerleben in einer Zeitschlaufe. Für viele Malierinnen und Malier ist er heute mehr Legende als Zeitgenosse. Obschon gerade die Jugend ihn in dieser Zeit wiederentdeckt. Für uns in Europa blieb er ein Musicians Musician. Das änderte auch sein Auftritt an der WOMEX nicht im grossen Stil. Wobei gerade ein Konzertbesuch zeigt – und da sind wir wieder beim Vergleich mit den Rolling Stones – Kar Kar ist ein Live-Musiker! Mit dem aktuellen Programm kommt Traoré bald für einige Konzerte in die Schweiz, Österreich und Belgien.

Begleitet wird der Blues-Mann aus Kayes im Westen von Mali von langjährigen Weggefährten. Mit dem Kalebasse-Spieler Babah Koné hat er einen jungen Musiker gefunden, der ihn nun schon seit Mitte des letzten Jahrzehnts zur Seite steht. Die Freundschaft mit Vincent Bucher, dem Mann mit der Blues-Mundharmonika aus Paris, begann vor dreissig Jahren an einem Bluesfestival im kanadischen Toronto. Es ist dieses Trio, das den Gesamtsound definiert.

Konferenz "(In)finite Affinities: Caste and Race Cosmopolitics"

Hybride Event conference: 07.-08.10.2022.
Hörsaal 4, 4th floor, Department of Social and Cultural Anthropology, University of Vienna, Universitätsstraße 7 (NIG), 1010 Vienna

Research Team "The Sedimented Visions", Manuela Ciotti

Please register, wheter attending in person or on Zoom at: univienna.zoom.us/meeting/register/u5Akfuypqz8iH9HrFEtr0N8DbCdiHukt-4FU
All Times Central European Time (CET)

October 7th, 14.00-18.10
October 8th, 09.00-18.00

VIDC Workshop: Labour market integration of displaced persons and refugees as prevention of human trafficking for the purpose of labour exploitation?

VIDC Workshop as part of the conference "No Future for Trafficking" of the Austrian Task Force on Combating Human Trafficking

Thursday, 13 October 2022
Conference: 8:45 - 17:45
VIDC Workshop: 13:30 – 16:00
Vienna School of International Studies, Favoritenstraße 15A, 1040 Vienna

Please register until 10 October under this link.

Program
Conference Program in English
Conference Program in German
Concept Note in English
Concept Note in German

The panels will be held in German and English with simultaneous interpretion.
The VIDC Workshop will be held in English.

Coffee & lunch will be provided during the conference.

Russia's war of aggression on Ukraine has caused a wave of refugees of over five million people in just two months (2/24–4/25/2022) (UNHCR, 2022). In comparison, one million people fled to Europe in the so-called "refugee year 2015" (UNHCR, 2015). Refugees and displaced persons are among the most vulnerable groups targeted by people with criminal and exploitative intentions to make supposed offers of help and work to them. Ukrainian refugees are composed of 90% women and children, often with low levels of  foreign language skills and/or education, who are among the most vulnerable groups in the context of trafficking.
Reducing the vulnerabilities of displaced persons/refugees is of great importance for the prevention of trafficking for labor exploitation. In addition to covering basic needs such as a secure, long-term residence, adequate housing, and access to the health system, easy, direct access to work and the labor market is essential. The easier the access to work and the more successful the labor market integration is, the less "attractive" are dubious job offers or irregular employment opportunities and thus the risk of human trafficking and labor exploitation is reduced. In order to provide refugees with the best possible support for labor market integration, there is a need for comprehensive offers for language acquisition, education and training, and childcare, as well as the rapid, unbureaucratic recognition of foreign qualifications. In addition, displaced persons/refugees should be given the opportunity for psychological counseling or psychotherapy. Empowering refugees enables the development of their potential as a resource for the society and economy.

How should the access to work and the labor market for displaced persons and refugees look like in order to reduce their vulnerabilities? What are the opportunities and barriers with regard to the integration of refugees into the labor market? What are the specific vulnerabilities of displaced persons from Ukraine? How can the state and private sector support the labor integration of displaced persons and refugees?

Bildungsseminar: Europäische Entwicklungspolitik und Handelspolitik in Afrika - Von der Vergangenheit in die Zukunft

Montag, 17.10.2022 - 13:00 Uhr - Donnerstag, 20.10.2022 - 14:30 Uhr
Berlin, Deutschland

Die Covid-19 Pandemie hat die Verhandlungen über die strategische Weiterentwicklung der EU-Afrika Partnerschaft gewaltig ausgebremst. Der für Ende 2020 geplante EU-Afrika-Gipfel wurde ins Jahr 2021 verschoben. Die Staaten sind in erster Linie mit sich selbst beschäftigt. Corona täuscht dabei jedoch nicht darüber hinweg, dass auch die anhaltenden Unstimmigkeiten über die Ausgestaltung der künftigen Handelsbeziehungen ihren Anteil an den Verzögerungen haben.

Seit Jahren stellt sich die Frage: Wie können Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Afrika – eingebettet in eine europäische Strategie – zu wirtschaftlicher Entwicklung, aber auch zu mehr sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit führen?

Darüber möchten wir im Bildungsurlaub gemeinsam mit Expert*innen, Politiker*innen und Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft diskutieren. Dafür lernen wir bereits bestehende Instrumente der politischen Steuerung und Kontrolle in Deutschland kennen und weiten unseren Blick auf Strategien, die zukünftig eine nachhaltige Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent befördern könnten. Anhand von Beispielen wird der Einfluss der post-kolonialen Geschichte des Kontinents auf die heutigen Handelsbeziehungen mit Afrika erklärt. Diese Fragestellungen verbinden wir mit einer kontinuierlichen, kritischen Reflexion des eigenen Konsumverhaltens und der gemeinsamen Auslotung persönlicher Handlungsspielräume.

Hier können Sie sich für das Seminar anmelden.

Europäische Akademie Berlin
Bismarckallee 46/48
14193 Berlin
Tel.: +49-(0)30 89 59 51 0
Fax: +49-(0)30 89 59 51 95

E-Mail: eab@eab-berlin.eu
www.eab-berlin.eu

Fest und Party: 40 Jahre Frauen*solidarität

Dienstag, 18.10.2022, 18 bis 3.30 Uhr
Badeschiff Wien am Donaukanal Franz-Josefs-Kai 4, 1010 Wien

Programm:
18h Einlass

18.30h Begrüßung durch Ulrike Lunacek, Obfrau der Frauen*solidarität und Mitherausgeberin des Buches „Global Female Future“ und Katharina Hofbauer vom Verlag Kremayr & Scheriau

Buchpräsentation und Diskussion mit drei der Autorinnen Luisa Dietrich Ortega (Politologin), Julieta Rudich (Journalistin) und Weina Zhao (Filmemacherin), moderiert von Anastasia Lopez (Radio- & TV-Journalistin).

Anlässlich unseres 40-jährigen Bestehens erscheint das Buch „Global Female Future“ bei Kremayr & Scheriau – weitere Infos gibt es hier: https://www.kremayr-scheriau.at/…/global-female-future/

20h Fest mit Live-Musik

Konzert Célia Mara
Der Fixstern in der solidarischen Musikszene spiegelt in ihren Liedern das kraftvolle, rebellische, selbstbewusste Brasilien und reflektiert poetisch Politik und Umwelt, Menschenrechte und den Drang zu Veränderung. Mit ihrem Groove und ihrer unbändigen Lebensfreude wird Célia Mara unser Fest musikalisch eröffnen. Mit Edith Lettner am Saxophon und Fernando Paiva on Drums.
youtube.com/celiamara

Danach gibt es Beats von DJane Ironica los Culos (Vienna ist tropical) und DJane La Machi (Vienna ist tropical)

Badeschiff Wien am Donaukanal Franz-Josefs-Kai 4, 1010 Wien

Barrierefrei zugänglich. Eintritt frei.

Um Anmeldung wird gebeten unter office@frauensolidaritaet.org

Um das Gefühl der Sicherheit bei der Präsentation und während des Festes für uns alle zu erhöhen, bitten wir vor der Veranstaltung einen Covid-19 Antigen-Schnelltest oder PCR-Test zu machen. Vielen Dank.

Forum Südliches Afrika: Brauchen Afrikaner/innen in sambischen Städten eine genaue Anschrift? Biographien und Kolonialbürokratie im Widerstreit

Vortrag von Prof. Dr. Kirsten Rüther

20. Oktober 2022 – 19 Uhr

Im spätkolonialen Zambia wurden in den Städten große Wohnbauprojekte geplant, um Arbeiter und ihre Familien unterzubringen. Ein dauerhaftes Bleiberecht war für die Zuziehenden aber nicht vorgesehen. Afrikaner/innen in sambischen Städten waren aber weder als Hausbesitzende noch als Mietzahlende vorgesehen. Trotzdem erwuchs gerade in den Reihen der entstehenden urbanen Elite der Wunsch, Zugehörigkeit zur Stadt und zur entstehenden Nation zum Ausdruck zu bringen. Dies schlug sich auch im Wunsch nach einer eigenen Anschrift nieder – dem die Kolonialbehörden allerdings keine Priorität einräumten. Der Vortrag untersucht lebensgeschichtliche Zeugnisse, in denen der Wunsch nach einer Anschrift thematisiert wurde, und kolonialbehördliche Korrespondenz, die nach Gründen suchte, eine Anschrift zu verweigern.

Univ.-Prof. Dr. Kirsten Rüther ist Professorin für Geschichte und Gesellschaften Afrikas am Institut für Afrikawissenschaften an der Universität Wien. Sie interessiert sich für biographische Forschung und Lebensgeschichten ebenso wie für spätkolonialen Wohnungsbau in Zambia.

SADOCC-Bibliothek
Favoritenstraße 38/18/1
A-1040 Wien

Mehr Infos

Food for all? What it takes to secure global supplies with nutrition and basic needs.

Thursday, 20 October 2022, 17.00 – 19.00 (CEST)
C3 – Centre for International Development, Alois Wagner Saal, Sensengasse 3, 1090 Wien

Conference Language: English
Conference Format: Hybrid event (physical conference and Zoom/Facebook event)
Registration: schmidjell@vidc.org

After the panel discussion we will invite you for a drink and an informal exchange.

Extreme price volatilities in global commodity and energy markets, droughts in large parts of Africa, supply shortages of grain and fertilizers in the wake of the Ukraine war, as well as in medical goods during the Covid-19 crisis: Global turbulences are increasing.
Above all, they raise the fundamental question of how essential goods can be secured for all. Are commodity and energy exchanges and other market mechanisms useful instruments for coordinating supply and demand? Or do they lead to price instabilities and thus contribute to supply insecurities in Europe and to hunger in the countries of the Global South? What does it actually take to secure future food and energy supplies against the backdrop of the climate crisis? Which national and international policies are needed? 
International experts will take a critical look at how global food and energy markets work and discuss political solutions needed to ensure the provision of essential basic goods - in both the Global South and the Global North.

Program
Jomo Kwame Sundaram, Khazanah Research Institute, Columbia University and International Islamic University, Malaysia
Faith Lumonya, Economic Justice and Climate Action Programme Officer at Akina Mama wa Afrika, Uganda

Moderation: Werner Raza, Head of Austrian Foundation for Development Research (ÖFSE)
Welcome: Franz Schmidjell, Africa Desk, VIDC

Organizers: VIDC – Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation and ÖFSE – Austrian Foundation for Development Research