Im Zentrum der Dokumentation steht das Schicksal der heute 17-jährigen Aminata, die nach dem Tod ihrer Mutter jahrelang ihren eigenen Körper verkaufen musste, um überleben zu können.
Der Bürgerkrieg und die Ebola-Epidemie haben in Sierra Leone eine verwaiste und völlig verarmte junge Generation hinterlassen. Für viele Kinder ist Prostitution der einzige Ausweg, um essen zu können und die Kosten für eine Schulbildung aufzubringen. Der Film zeigt, wie es dem von Jugend Eine Welt unterstützten Kinderschutzzentrum „Don Bosco Fambul“ seit 2016 gelungen ist, Aminata und mehr als 100 weitere Mädchen aus der Prostitution zu befreien und ihnen ein Aufwachsen in familiärer Atmosphäre zu ermöglichen. Bildung und Ausbildung eröffnen ihnen völlig neue Lebensperspektiven.

Premieren-Forum
Ehrengäste von „LOVE“ sind Salesianerpater Jorge Crisafulli, Direktor des Kinderschutzzentrums „Don Bosco Fambul“ sowie Filmproduzent Alberto López. Sie werden im Anschluss an den Kurzfilm über die Entstehung des  Filmprojektes und über das riesige Problem von Kinderprostitution und Menschenhandel in Westafrika sprechen. Jugend Eine Welt sowie Kooperationspartner der Filmpremiere werden zudem Lösungsmöglichkeiten wie die Kampagne „Stopp Menschenhandel“ kurz vorstellen. Danach gibt es die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen bei Getränken & Snacks.

Wir bitten um Anmeldung (Eintritt frei) unter +43 1 879 07 07 - 0 oder per E-Mail an info@jugendeinewelt.at
Jugend Eine Welt - Don Bosco Aktion Österreich, 1130 Wien

Veranstaltungsreihe: "Integrationswoche 2018"

Im Rahmen der von der Agentur Alpha Plus organisierten Integrationswoche 2018, vom 17. bis 29. April 2018, finden zahlreiche Veranstaltungen im Zeichen der Vielfalt statt.

http://www.integrationswoche.at/programm/

Eröffnet wird die Integrationswoche am 17. April im Wiener WUK mit einer Gala, bei dem Alpha Plus (vormals Bum Media) zum fünften Mal den sog. MigAward an verschiedene Initiativen, Projekte und Persönlichkeiten verleihen wird, die Integration und Partizipation von Migrant*innen in Österreich fördern.


Ball der Sängerknaben

Samstag, 21. April 2018
Einlass: 20:00;  Eröffnung: 21:00 Uhr
Kursalon Hübner, Johannesgasse 33, 1010 Wien

Südafrika steht anlässlich „100 Jahre Nelson Mandela“ im Mittelpunkt dieses glanzvollen Abends.

Der Ball wird mit dem Gesang der Wiener Sängerknaben und Bongiwe Nakani, Mezzosopranistin an der Wiener Staatsoper, eröffnet. Die Eröffnung gestaltet auch diesmal die Tanzschule Elmayer. Das Wiener Festensemble, extra aus Südafrika eingeflogene Mitglieder des Bochabela String Orchesters – ein südafrikanisches Sozialprojekt für Kinder und Jugendliche - sowie die Musicalsängerin Velile mit der African-Jazz-Band Soko sorgen für Musik bis in die frühen Morgenstunden.
Sandra Andrews präsentiert die Afri-Dirndl, trachtige Kreationen aus ausgewählten südafrikanischen und österreichischen Stoffen.

Mehrere Überraschungs-Highlights erwarten Sie während der Ballnacht. Der Reinerlös kommt dem Stipendienfonds der Wiener Sängerknaben zugute.

Kartenvorverkauf ab sofort!
Telefonisch unter 01/ 347 80 80, an der Kassa des MuTh und unter www.muth.at
 
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kursalon Hübner statt.
> weitere Informationen und Karten <

Forum Südliches Afrika: “Struggles against Exploitation. Churches and Unions in Apartheid- and Postapartheid South Africa”

Donnerstag, 26. April 2018, 19 Uhr
SADOCC-Bibliothek, 1040 Wien, Favoritenstraße 38/18/1

Bischof Jo Seoka (Pretoria)

The talk will trace the role of the union's formation to protect the welfare of the workers an
d the church's involvement in supporting their struggle against exploitation and to promote the rights of workers. Reference will be made to how Apartheid regime sought to undermine black workers through migratory labour system which separated men from their families who went to work in the mines and factories of Johannesburg, Gauteng (the place of gold). The role of the church in support of human dignity and rights of workers will be central in the discourse.
The second part will focus on the churches' role in the new dispensation and how the new government took advantage of the BEE program at the expense of the workers and worked towards self-enrichment. I will also talk about the role of the church leaders in advancing the struggle for the living wage, protection of the environment and improved healthy living conditions, with reference to Marikana.

Jo Seoka was the first black bishop in the capital of Postapartheid South Africa. He is the former Anglican Bishop of Pretoria and a political and social justice activist. His major ministry has been to the workers since his student days. He was the first church leader to visit the striking miners of Lonmin and has supported the Marikana strikers since the day of the massacre. It is said that he was the last person to speak with Mambushi Noki, „the man in the green blanket“, who asked, „Bishop where are you? They are shooting us!“ – before he was shot dead along with 33 other striking miners on 16 August 2012.

APPEAR in practice_8: Voller Tank oder voller Magen? Wie Essen, Trinken und Energieversorgung zusammenhängen.

Mittwoch, 2. Mai 2018, 18:30-20:30 Uhr
Vortragssaal, Naturhistorisches Museum Wien, Burgring 7, 1010 Wien

Jakob Lederer (TU Wien, APPEAR-Projekt CapNex)
Mathew Herrnegger (BOKU Wien, APPEAR-Projekt CapNex)
Robert Burtscher (International Institute for Applied Systems Analysis IIASA)

Die Herstellung von Trinkwasser, Energie und Nahrungsmitteln benötigt ähnliche Ressourcen. Ein Fluss ist ein gutes Beispiel dafür, da er als Ressource für Wasserversorgung, für Wasserkraftwerke oder für Bewässerungen genutzt werden kann. In Regionen wie Sub-Sahara Afrika geht sich diese Mehrfachnutzung jedoch nicht mehr aus und die Ressource wird knapp. Gemeinsam mit ihren Partnern arbeiten TU Wien, BOKU, und das IIASA an Lösungen zum Umgang mit dieser Knappheit.

Veranstalter: Naturhistorisches Museum Wien in Kooperation mit APPEAR, dem Hochschulkooperationsprogramm der OEZA

Eintritt und Besuch des Vortrags sind frei. Im Anschluss an die Veranstaltung lädt APPEAR zu einem kleinen Umtrunk ein.

APPEAR-Projekt CapNex | Capacity building on the water-energy-food security Nexus through research and training in Kenya and Uganda